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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 73,00 € |
74,35 € |
-1,35 € |
-1,82 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0007667107 |
766710 |
- € |
- € |
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Vossloh schwache Quartalszahlen 04.05.2011
Warburg Research
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Frank Laser, Analyst von Warburg Research, stuft die Aktie von Vossloh (ISIN DE0007667107 / WKN 766710) weiterhin mit "kaufen" ein.
Vossloh habe heute Morgen schwache Q1-Zahlen 2011 vorgelegt, die deutlich unter denen des Vorjahres und dem Konsens sowie leicht unter den Warburg Research-Schätzungen gelegen hätten. Da sich der Rückgang bei Umsatz und Ergebnis jedoch hauptsächlich mit Verschiebungen in den verschiedenen Segmenten erklären lasse, habe Vossloh den Gesamtjahresausblick bestätigt. Angesichts von Vosslohs signifikantem Auftragseingang (EUR 622,8 Mio.; +138%) und -bestand (EUR 1,5 Mrd.; +37%), sehe die Guidance für das Geschäftsjahr 2011 weiterhin realistisch aus.
Infolge der schwachen Performance der beiden Unternehmenssegmente Rail Infrastructure und Transportation sei der Umsatz in Q1 um mehr als 12% zurückgegangen. Die Hauptgründe seien wie folgt: Zum einen habe sich der Turnaround beim schwachen Lokomotivgeschäft (Q1-Umsatz: -19%), durch den starken Auftragseingang der letzten Monate, noch nicht eingestellt (ab Q2 zu erwarten). Zum anderen beeinträchtige die Einstellung der Auslieferungen an Libyen aufgrund der unbeständigen politischen Lage das Weichengeschäft (Umsatz: -13%). Die Kompensierung, aufgrund derer Vossloh den Gesamtjahresausblick trotz dieses Effekts bestätigt habe, sollte im Verlauf des restlichen Jahres realisiert werden.
Der dritte Grund seien die niedriger als erwarteten Lieferabrufe bei den Befestigungssystemen (Umsatzrückgang in Q1: 7,3%) in China (Abrufe seien hier eher in H2 2011 zu erwarten; Volumen für FY 2011 aufgrund von Rahmenverträgen noch erreichbar).
Bedingt durch diese Effekte und insbesondere durch den niedrigeren Umsatz im margenstarken Infrastrukturgeschäft sei das EBIT deutlich überproportional auf unter EUR 17,9 Mio. gefallen.
Trotz des mehr als halbierten Jahresüberschuss sei der operative Cashflow durch den niedrigeren Working Capital-Bedarf auf ca. EUR 72 Mio. gesteigert worden (Q1 2010: EUR -27 Mio.). Als Folge daraus habe sich die Liquidität von Vossloh auf EUR 131 Mio. von EUR 79 Mio. in Q1 2010 verbessert.
Trotz des enttäuschenden Q1 halte Vossloh an den Zielen für das Geschäftsjahr 2011 fest (Umsatz ca. EUR 1,4 Mrd.; EBIT über EUR 160 Mio.).
Aufgrund der schwachen Performance im ersten Quartal sollte die heutige Kursentwicklung schwach ausfallen. Dies könne jedoch als Möglichkeit für einen erneuten Einstieg in die Aktie gesehen werden, da sich die Ergebnisdynamik im Laufe der nächsten Quartale signifikant verbessern sollte.
Die Analysten von Warburg Research raten die Vossloh-Aktie unverändert zu kaufen. Das Kursziel von EUR 110 werde bestätigt. (Analyse vom 04.05.2011) (04.05.2011/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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